HCP
Sie befinden sich:  » HCP Toolbox » HCP|INFO GoBD 

HCP Informationen zur GoBD

Seit 2015 gelten umfangreiche Neuregelungen für die Vorschriften zum Umgang mit betriebswirtschaftlichen Daten. Dies betrifft insbesondere die Anforderungen an elektronische Daten. Unter dem Stichwort GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) sind diese Vorschriften zusammengefasst.

Die GoBD beinhalten zahlreiche Einzelvorschriften in Bezug auf die formalen Anforderungen an den Umgang insbesondere mit elektronischen Daten. Bei zukünftigen Betriebsprüfungen werden diese formalen Anforderungen im Fokus stehen und bei Nichtbeachtung zu finanziellen Nachteilen aus Zuschätzungen führen.

Nachstehend finden Sie alle relevanten Informationen sowie unser Angebot HCP|digital, das Ihnen einfach und kostengünstig ermöglicht, den Anforderungen der GoBD nachzukommen.

Zusammenfassende Übersicht der Anforderungen

 

Die Neuerungen der GoBD betreffen zunächst einmal alle buchführungspflichtigen Betriebe, die bei Ihren unternehmerischen Prozessen auf EDV-gestützte Verfahren zurückgreifen und ihre gesetzlichen Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten teils oder ganz in elektronischer Form erfüllen.

Da auch die Aufzeichnungspflichten mit einbezogen sind, sollten auch Einnahmenüberschussrechner diese Regeln befolgen.

Grundsätzlich sind alle elektronischen Systeme betroffen, die in irgendeiner Art für die betriebliche Buchführung relevante Daten liefern. Neben der betrieblichen EDV zählen hierzu auch sogenannte Vor- und Nebensysteme. Das können z. B. auch elektronische Waagen oder Zeiterfassungssysteme sein.

Alle elektronischen Daten müssen revisionssicher aufbewahrt werden, d.h. jedwede Änderung an den Daten muss nachverfolgt werden können.

Grundsätzlich sind alle steuerlich relevanten Daten aufbewahrungspflichtig, wobei die Finanzverwaltung leider keine abschließende Definition dafür bereithält.

Als Faustregel gilt, dass Daten dann besteuerungsrelevant sind, wenn aus ihnen Betriebsausgaben oder Betriebseinnahmen verbucht werden, oder wenn sie sich in sonstiger Weise, etwa als Abschreibung oder Einlagen und Entnahmen auf den steuerlichen Gewinn auswirken.

Kernpunkt ist die richtige und zeitgerechte Buchung und Aufzeichnung.

Richtigkeit bedeutet in diesem Fall, dass die Aufzeichnungen mit den tatsächlichen Vorgängen übereinstimmen müssen. Deshalb ist es auch wichtig, dass ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen einem Geschäftsvorfall und seiner Erfassung in der elektronischen Buchhaltung besteht.

Nach den Vorstellungen der Finanzverwaltung sollen unbare Vorgänge, z. B. Überweisungen, innerhalb von 10 Tagen in der Buchführung erfasst werden. Erfassung im Sinne der GoBD bedeutet nicht zwingend schon die EDV-gestützte Erfassung im Buchhaltungsprogramm, sondern zumindest eine geordnete Identifikation und Ablage der Belege.

Bei Kasseneinnahmen gilt die Regel der täglichen Erfassung zumindest in einem (elektronischen Kassenbuch). Bei einer elektronischen Kassenbuchführung mit Hilfe einer Tabellenkalkulation empfiehlt es sich, die entsprechende Datei täglich nachvollziehbar abzuspeichern, um das Befolgen der Regel zu dokumentieren.

Werden Geschäftsvorfälle periodisch verbucht oder Aufzeichnungen entsprechend erstellt, gelten die folgenden Vorgaben:
Die unbaren Geschäftsvorfälle eines Monats müssen bis Ablauf des folgenden Monats erfasst, also verbucht und aufgezeichnet, werden.
Bis zur Erfassung muss sichergestellt werden, dass die Unterlagen nicht verloren gehen. Das geschieht insbesondere durch die laufende Nummerierung der ein- und ausgehenden Rechnungen, ferner durch die Ablage in besonderen Ordnern, oder auch durch elektronische Grundbuchaufzeichnungen im Kassen-, Warenwirtschafts- oder Fakturierungssystemen.
Die Ordnung der Buchführung verlangt eine systematische Erfassung, sowie übersichtliche, eindeutige und nachvollziehbare Buchungen. Schon die Sammlung der Unterlagen muss planmäßig erfolgen. Bare und unbare Geschäftsvorfälle sollten grundsätzlich getrennt verbucht, Änderungen in der Buchführung klar dokumentiert werden.

Zur Vermeidung von Nachteilen aus Zuschätzungen durch die Finanzverwaltung sind diese nunmehr geltenden Vorgaben zu beachten. Weitere ausführliche Informationen finden sich im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen.

 

Hier finden Sie diese Zusammenfassung den Anforderungen der GoBD an Sie als Unternehmer als pdf.

HCP|digital als Lösung für die Anforderungen der GoBD

Wir helfen Ihnen, Ihr Unternehmen einfach und kostengünstig GoBD-fest zu machen. Mit Hilfe des Systems "DATEV Unternehmen online" ist dies bereits mit geringem Aufwand umsetzbar. Sie benötigen keine zusätzliche Software und keine zusätzliche IT, wir richten Ihnen dieses cloud-basierte System der DATEV ein und schulen Sie in allen relevanten Belangen.

Gerne kommen wir auch zu Ihnen ins Unternehmen und führen Ihnen die Möglichkeiten des Programmes vor, um dann mit Ihnen gemeinsam festzulegen, welche individuelle Lösung die Richtige für Sie ist.

Hier finden Sie unsere Kurzinformationen zu HCP|digital. Gerne können Sie uns diesbezüglich per Email oder auch telefonisch über unsere Ansprechpartner kontaktieren.

 

 

Ausführliche Informationen der Finanzverwaltung

Wenn Sie sich zu einzelnen Teilaspekten der Neuregelungen in den GoBD informieren möchten, finden Sie hier das Rundschreiben vom Bundesministerium für Finanzen.

Workshop

Sie haben unsere Workshops, die wir im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 durchgeführt haben, verpasst?

Kein Problem, hier finden Sie unseren Vortrag zum nachlesen.

Ihr Ansprechpartner

Jan Metz
M. Sc. Business Administration and Economics

Tel.: 0202-7484-621
E-Mail: jan.metz(at)hcp-berater.de

Gudrun Mildner
Diplom-Ökonomin

Tel.: 0202-7484-613
E-Mail: gudrun.mildner@hcp-berater.de

 

 

Newsletter

  1. newsletterformular
    1. Bestellen Sie schnell und einfach unseren Newsletter rund um das Thema Steuern:

Aktuelles und Veranstaltungen

Steuerfachangestellte (w/m) gesucht

23.08.2017

Derzeit suchen wir an unserem Standorten in Wuppertal eine/n Steuerfachangestellte/n zur sofortigen...

Aus unseren neuen Newsletter -

02.06.2017

Übernahme von Verwarnungsgeldern durch den Arbeitgeber kein Arbeitslohn

Neue Anforderungen an Kassensysteme seit 1. Januar 2017

15.05.2017

Seit dem 1. Januar 2017 sollten nur noch elektronische Kassensysteme eingesetzt werden,...