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Unternehmensbeispiele aus der Wirtschaftsberatung

Existenzgründung - Earn Out

Branche: Handwerk
Gründung: 2001
Rechtsform: GbR
Gesellschafter: 2
Eigenkapital: 700 Euro
Umsatz: 117.600 Euro
Personal: 3
Jahresüberschuss: 56.800 Euro
Umsatzrentabilität: 48%

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Ausgangssituation

Zwei Unternehmensgründer haben die Chance, ein etabliertes Handwerksunternehmen aufgrund fehlender Nachkommenschaft seitens der Inhaber zu übernehmen. Langjährige Berufserfahrung und eine innovative, technologische Unternehmensvision zeichnen die Gründer aus. Sie verfügen jedoch nicht über das nötige Eigenkapital, um den geforderten Kaufpreis aufzubringen. So ist auch eine klassische Finanzierung durch ein Kreditinstitut
nicht möglich.

Unsere Vorgehensweise

Nach einer Planungsphase, die auf einer Analyse der Zahlen des letzten Unternehmensjahres und den zu erwartenden Umsätzen basiert, empfehlen wir unseren Mandanten für ihre Neugründung eine Gesellschaftsform, die in der Branche selbst, aber auch von Kapitalgebern anerkannt ist. Die geplante technologische Neuausrichtung des zu übernehmenden Unternehmens sorgt für eine positive Umsatzeinschätzung der kommenden Geschäftsjahre. Auf der Suche nach Kapitalgebern beantragen wir erfolgreich europäische und nationale Fördermittel, die speziell für Unternehmensgründungen von der EU und der Bundesrepublik bereitgestellt werden.

Ergebnis

Nach einer gelungenen Fremdfinanzierung wird ein Teil des Kaufpreises direkt an den Verkäufer ausgezahlt. Die Restsumme soll über Ratenzahlungen durch eine Umsatzbeteiligung des Verkäufers im ersten Geschäftsjahr getilgt werden. Dieses ungewöhnliche Konzept führt dazu, dass der Verkäufer sehr motiviert die einjährige Übernahmephase – Kundengespräche und -verhandlungen etc. – begleitet, damit die an den Umsatz gekoppelten Raten auch ohne Komplikationen an ihn ausgezahlt werden.

Zukunft

Seit der Übernahme haben unsere Mandanten die Ergebnisse ihres Unternehmens jedes Jahr gesteigert, so dass auch weitere, notwendige technologische Erneuerungen in ihrem Unternehmen installiert werden können, um eine langfristig gesicherte Positionierung am Markt zu erreichen.

Unternehmensverkauf - Mediation

Branche: Automobil-Vertragswerkstatt
Gründung: 1988
Rechtsform: GmbH
Gesellschafter: 3
Stammkapital: 460.000 Euro
Umsatz: 4.477.000 Euro
Personal: 31
Jahresüberschuss: 88.372 Euro

Ausgangssituation

Der Mehrheitsgesellschafter des geschäftlich gut laufenden und am Markt etablierten Unternehmens will seit Jahren seine Anteile an die beiden Mitgesellschafter veräußern. Andauernde Meinungsverschiedenheiten zwischen
den Gesellschaftern und ein Übernahmevertrag, der bei Vertragserfüllung beiden Parteien außerordentliche steuerliche Nachteile bringen würde, lassen
den Anteilsverkauf fast unmöglich erscheinen. Auch die unterschiedlichen Konzepte, die wir dem Unternehmen im Rahmen unseres Beratungsmandats
als Lösungsansätze vorschlagen, werden durch die unterschiedlichen Positionen der Gesellschafter immer wieder abgelehnt.

Unsere Vorgehensweise

Nachdem der Mehrheitsgesellschafter einen
neuen Berater zur Vertretung seiner Interessen benannt und einen möglichen
Anteilskäufer präsentiert hat, stellen wir die Beratungstätigkeit für
das Unternehmen ein und übernehmen das Mandat der beiden Minderheitsgesellschafter.
Unsere folgenden Gespräche mit Gesellschaftern,
Berater und Käufer verlaufen positiv, weil unsere neue Position eine
klarere Verhandlungsstrategie ermöglicht. Als Berater aller drei Gesellschafter
konnten wir aufgrund unserer neutralen Position nur schlichtender
Weise und damit nicht zielgerichtet die Verhandlungen führen.

Ergebnis

Der potenzielle Anteilskäufer zieht nach unserer Darlegung der steuerlich schwierigen Faktenlage sein Angebot zurück. Eine neue, von uns ausgehandelte wirtschaftliche Gestaltung des Unternehmens, bereinigt
die steuerlichen Mankos des alten Vertrages und macht so den Weg für den Anteilsverkauf an unsere Mandanten frei. Durch ein für alle Beteiligten interessantes Finanzierungskonzept und die erfolgreiche Suche nach Fremdkapitalgebern sind unsere Mandanten nun in der Lage, die Anteile des Mehrheitsgesellschafters zu übernehmen.

Zukunft

Der klare Schnitt in der Gesellschafterstruktur hilft dem Unternehmen zukünftige Entscheidungsprozesse schneller und effektiver herbeizuführen, um so die positive Positionierung am Markt aufrechtzuerhalten.


Expansion

Branche: Metallbe- und verarbeitung
Gründung: 2006
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Gesellschafter: 3
Stammkapital: 25.500 Euro
Umsatz geplant: 2.320.000 Euro
Personal geplant: 11
Jahresüberschuss: 157.000 Euro
Umsatzrentabilität: 6,8 %

Ausgangssituation

Das Fertigungsunternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion hochkomplexer Maschinenbauteile spezialisiert. Hier wird eine exklusive Marktnische bedient, die in den kommenden Jahren steigende Umsätze erwarten lässt. Die drei Gesellschafter bringen unterschiedliche sowie langjährige Branchenerfahrungen mit, wodurch die entsprechenden Managementaufgaben optimal aufgeteilt werden können. Durch die bisher erwirtschafteten positiven Zahlen und das prognostizierte Wachstum muss das Unternehmen expandieren, um langfristig am Markt erfolgreich zu bleiben.

Unsere Vorgehensweise

Um die Unternehmens-Erweiterung auf einen erfolgreichen Weg zu bringen, haben wir einen komplexen Aufgabenkatalog abzuarbeiten: Überarbeitung des Businessplans auf Basis der erwarteten Umsätze. Prüfung einer Änderung der bestehenden Gesellschaftsform, um steuerliche und rechtliche Vorteile zu nutzen. Erarbeitung einer Kosten-Nutzen-Analyse zur Schätzung der Personal- und Ressourcenplanung. Beantragung öffentlicher Fördermittel von Bund und Ländern. Suche nach potenziellen Fremdkapitalgebern.

Ergebnis

Die Optimierung des Businessplans gibt unseren Mandanten die nötige  Sicherheit für ihre strategischen Planungen und untermauert die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens für die kommenden Jahre. Außerdem erweist sich der neue Businessplan als hervorragende Argumentationshilfe und Entscheidungsgrundlage bei den Gesprächen mit möglichen Kapitalgebern.

Zukunft

Die überzeugende Geschäftsidee, der Businessplan und die Bonität des Unternehmens (Basel II) hat die erfolgreiche Suche nach Kapitalgebern unterstützt. Weiterhin sind Fördermittel des Landes NRW in Aussicht gestellt, so dass nun die konkreten Planungen zur Expansion – Personalgespräche, Immobilienerweiterung, Maschinenkauf usw. – eingeleitet werden können.

Sanierung

Branche: Textilindustrie
Gründung: 1934
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Gesellschafter: 2
Gesellschafterdarlehen: 1.171.000 Euro
Umsatz: 4.107.000 Euro
Personal: 35
Jahresüberschuss: 18.500 Euro
Umsatzrentabilität: 0,45 %

 

Ausgangssituation

Die Ertragslage des alteingesessenen Textilunternehmens hat sich in den letzten Jahren durch die starke Konkurrenz aus Asien und Osteuropa zunehmend verschlechtert. Die Abhängigkeit von wenigen Kunden und die Insolvenz eines Konkurrenten, der auch gleichzeitig Kunde ist, verschärft die schwierige Situation in einem unsicheren Markt zusätzlich, der von nur wenigen
Großunternehmen dominiert wird. Außerdem besteht eine große Abhängigkeit von einem bestimmten Kapitalgeber, dessen restriktive Kreditvergabe langfristige Planungen fast unmöglich machen.

Unsere Vorgehensweise

Eine umfangreiche Projektorganisation und die Einrichtung eines Controllers im
Unternehmen der Mandanten werden als erste notwendige Schritte eingeleitet. Weitere potenzielle Kapitalgeber können durch unsere Kontakte vermittelt werden, so dass sich die finanzielle Verfügungskraft des Unternehmens ein wenig entspannt. Um auch das wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens besser einzuschätzen, begleiten wir unsere Mandanten zu wichtigen Kunden und Geschäftspartnern. Liquiditätssituation des Unternehmens entspannt zur Gewinnung relevanter Kennzahlen und entwickeln ein individuelles Coaching-Programm, um die Entscheidungsprozesse der Geschäftsführung zu
optimieren.

Ergebnis

Durch die langfristigen Verträge mit den zusätzlichen Fremdkapitalgebern ist das Unternehmen nun in der Lage, auf die individuellen und technisch oft anspruchsvollen Wünsche neuer Kunden zu reagieren. So können Branchen-
Nischen erschlossen werden, die das Unternehmens-Portfolio erweitern, um damit eine größere Marktunabhängigkeit zu erreichen. Eine transparente und sehr genaue Kostenstruktur, die durch die eingerichtete Controlling-Maßnahme ermöglicht wird, gibt unseren Mandanten eine zusätzliche Sicherheit, um wichtige Unternehmens-Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Zukunft

Die aktuelle Krise ist überwunden, so dass die zukünftige Umsatzentwicklung des Unternehmens als sehr positiv einzuschätzen ist. Durch die gut angelaufene Neukunden-Akquise müssen in naher Zukunft weitere  Arbeitsplätze geschaffen werden.


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