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Beratung zur Künstlersozialabgabe für Ihr Unternehmen

Kennen Sie die Künstlersozialkasse? Ist sie Ihnen egal?

Das sollte sie aber nicht, auch wenn die Künstlersozialkasse in den über 20 Jahren ihrer Existenz weitgehend unbeachtet geblieben ist.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Künstlersozialkasse (KSK) eine kleine Organisation ist, die bis 2007 nur einen kleinen Personalstamm hatte, um ihre Rechte durchzusetzen. Dies hat sich mit Wirkung vom 1. Juli 2007 grundlegend geändert. Seitdem hat die Deutsche Rentenversicherung (ehemals BFA und LVA) die Prüfung der Abgabepflicht für die KSK übernommen. Sie prüft jetzt im Rahmen der regelmäßigen Betriebsprüfungen, ob und in welcher Höhe Unternehmen oder Freiberufler der Abgabepflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz unterliegen. Hinzu kommen systematische Anschreibeaktionen an sämtliche Unternehmen in Deutschland in mehreren Perioden.

Fazit: Im Prinzip ist jedes Unternehmen davon betroffen!

KSK kurz erklärt

Was bietet die KSK?

Die Künstlersozialkasse bietet seit 1983 Künstlern und Publizisten die Möglichkeit sich gegen Krankheitskosten, Pflegekosten und für das Alter zu versichern.

Wer zahlt?

Die Beiträge kommen aus drei Bereichen. Alle Künstler und Publizisten, die Mitglied sind, zahlen, der Bund zahlt einen jährlichen Zuschuß und sämtliche Unternehmen, die Leistungen von selbständigen Publizisten und Künstlern in Anspruch nehmen, sind abgabepflichtig.

Wie hoch ist der Abgabesatz für Unternehmen, die Dienstleistungen in Anspruch nehmen?

Für das Jahr 2009 beträgt der Abgabesatz 4,4%. Sämtliche Zahlungen, die ein abgabepflichtiges Unternehmen im Laufe eines Jahres an selbständige Künstler und Publizisten leistet, werden aufsummiert und mit der Jahresmeldung abgerechnet.

Wie ist das Verfahren?

Unternehmen, die Leistungen von selbständigen Künstlern und Publizisten in Anspruch nehmen, müssen von sich aus bis zum 31. März des jeweiligen Folgejahres eine Meldung an die Künstlersozialkasse machen.

Was hat ein Ausbleiben der Meldung zur Folge?

Die Beiträge werden für mindestens fünf Jahre nacherhoben. Ist die Meldung bewusst nicht erfolgt, so muss unter Umständen mit einer weitergehenden rückwirkenden Inanspruchnahme gerechnet werden, zu der noch ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro hinzukommt.

Wer ist betroffen?

Meldepflichtig und abgabepflichtig können Sie oder Ihr Unternehmen sein, weil Sie selber als kreativer Dienstleister tätig sind oder weil Sie die Dienstleistungen z.B. einer Werbeagentur oder eines Design-Büros in Anspruch genommen haben.

Es reicht aus, wenn Sie einmal pro Jahr Dienstleistungen wie die Erstellung einer Internetseite oder eines Verkaufsprospekts in Auftrag geben, um abgabepflichtig zu sein. Weitere gesetzliche Zuordnungen, unterschiedliche Verjährungsfristen und noch ausstehende Gerichtsurteile verkomplizieren die Sache zudem.

Wenn Sie Ihren Pflichten nicht nachkommen, können Ihnen erhebliche Nachforderungen und ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro drohen.

Informieren Sie sich rechtzeitig und sprechen Sie mit uns!

KSK-Check für Ihr Unternehmen

Wir beraten Sie individuell. Sie können von uns eine Erstberatung erhalten, inwieweit Sie überhaupt von der Künstlersozialkasse betroffen sind. Darüber hinaus bieten wir Ihnen den KSK-Check Ihres Unternehmens an, der alle einzelnen Teilbereiche genau durchleuchtet.

KSK-Erstberatung

  • Abfrage typischer Dienstleistungen für Unternehmen per Checkliste bzw. Anforderungen an Kreative und Publizisten per Checkliste
  • Inhalte: Rechtsformen, typische Dienstleistungen und Produkte, Empfehlungen für das weitere Vorgehen gegenüber der KSK

Preis: 200 Euro zzgl. 19% USt.

KSK-Unternehmens-Check

  • Abfrage typischer Dienstleistungen für Unternehmen per Checkliste
  • Analyse der typischen Buchführungskonten
  • Anpassung Ihrer Buchführung an die Anforderungen des KSVG (Gesetz über die Sozialversicherung der selbständigen Künstler und Publizisten)
  • Erstellung der Meldungen für die Vergangenheit
  • Kontinuierliche Überwachung und gegebenenfalls Meldung an die KSK

Abrechnung nach Zeitaufwand

Ihre Ansprechpartnerin

Gudrun Mildner
Diplom-Ökonomin

Tel.: 0202-7484-613
E-Mail: gudrun.mildner(at)hcp-berater.de

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